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Spam-Mails von Lars Sobiraj erhalten?

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Momentan werden von Cyberkriminellen massenweise E-Mails verschickt, die meine E-Mail-Adresse und den Namen Lars Sobiraj als Absender tragen. Angeblich sollen damit Rechnungen und Mahnungen verschickt werden, um „überfällige“ Forderungen einzutreiben.

Erst heute erhielt ich einen wütenden Anruf eines Mannes, der unzählige solcher „Rechnungen“ von mir erhalten hat und notfalls seinen Anwalt einschalten will. Ich bin für den Versand dieser Nachrichten nicht verantwortlich. Wer technisch versiert ist und über die nötige kriminelle Energie verfügt, kann den Absender verändern und in meinem Namen derartige Spam-Mails verschicken.

Bitte ignorieren Sie diese Nachrichten! Lassen Sie sich im Zweifelsfall von den Mitarbeitern der örtlichen Polizei beraten.

Was ist eigentlich Sexting?

sexting iphone pro juventuteDieses Thema wird seit einiger Zeit sowohl in den USA als auch bei uns in Europa diskutiert. Die moderne und immer preiswertere Technik macht es möglich: Immer mehr junge Menschen machen Nacktbilder von sich und teilen diese mit ihrem Partner oder sogar mit guten Freunden. Das Problem dabei: Nach der Verbreitung der Aufnahme geht manchmal die Kontrolle über das eigene Bildmaterial verloren. In dem Falll werden die Aufnahmen Wochen oder Monate später auf die Smartphones oder PCs ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler kopiert. Was ist eigentlich Sexting? Wie kommt es dazu? Wichtig: Was sollten die Eltern beim Sexting ihrer Kinder beachten?

Wenn die Sexualität Heranwachsender mit „Texting“ (Nachrichten bzw. Texte schreiben) zusammenkommt, spricht man vom Sexting. Immer mehr Minderjährige schicken der Partnerin beziehungsweise Partner eine Nacktaufnahme vom eigenen Körper. Diverse Jugendliche sehen dies als Vertrauensbeweis ihrer Partnerschaft an. Wenn die Beziehung zu einem (abrupten) Ende kommt, wird auch schon mal „schmutzige Wäsche“ gewaschen. Diejenigen, die die Nacktbilder von sich gemacht haben, (auch Sexter genannt), begeben sich spätestens jetzt in große Gefahr. Ihnen kann es jederzeit passieren, dass ihr Bildmaterial ungewollt verbreitet wird. In vielen Schulklassen herrscht diesbezüglich ein gewisser Gruppendruck. Wer sich komplett verweigert, gilt auch schon mal schnell als „out“.

Sexting mit Instagram, Snapchat, WhatsApp & Co.

sexting_smartphone_pro_juventuteIn vielen Fällen wird dafür die App Snapchat eingesetzt. Warum? Der Betreiber verspricht den Nutzern, dass ihre Bilder und Videos wie gewünscht nach wenigen Sekunden vom Gerät entfernt werden. Das stimmt aber nicht ganz. Die Fotos können mit wenigen Handgriffen wieder hervorgeholt werden. Wieder andere verbreiten ihre Bildwerke per WhatsApp oder Instagram. Beim Online-Fotodienst Instagram kann das eigene Profil (oder einzelne Bilder) so eingestellt werden, dass nur die eigenen Freunde die hochgeladenen Inhalte sehen können. Im Januar 2015 berichteten allerdings diverse Medien von einer Sicherheitslücke, die dafür sorgte, dass private Fotos unter bestimmen Umständen plötzlich wieder öffentlich sichtbar waren.

Sexting: Jugendliche sollten gut informiert sein

Das Wohlbefinden und die eigene Psyche mit diesem fahrlässigen Verhalten zu gefährden, ist schlichtweg unnötig. Schicken sich Minderjährige dennoch gegenseitig Bilder oder Videos mit erotischem Inhalt, so ist dies zweifelsohne ihre private Angelegenheit. Es ist aber wichtig, dass sich alle Beteiligten im vollem Umfang über die Risiken im Klaren sind.

Eltern sollten ihren Kindern raten, unbedingt das eigene Gesicht abzudecken, damit sie nicht erkannt werden können. Außerdem sollte man dafür sorgen, dass man auch nicht aufgrund von einem abgebildeten Piercing oder Tattoo identifiziert werden kann. Wichtig: Vor dem Versand gründlich die Handynummer bzw. E-Mail-Adresse des Empfängers kontrollieren, an den man sextet.

Darüber hinaus sollte jedem bewusst sein, dass man gegen das ungewollte Auftauchen von Nacktfotos in der Öffentlichkeit juristisch vorgehen kann. Das muss sich niemand gefallen lassen! Wer derartige Fotos ohne Einwilligung verbreitet, verstößt gegen das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen. Der Verbreiter kann zivilrechtlich belangt werden. Nicht selten haben die Eltern der Opfer in ihrer Not einen Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Medienrecht eingeschaltet. Was der Anwalt gegen die Verletzung des Persönlichkeitsrechts seiner Mandanten so alles unternehmen kann, bitte ich diesem Video zu entnehmen:


Video: Lars Sobiraj und Rechtsanwalt Christian Solmecke zum Thema Sexting.

Besser als einen Anwalt einschalten zu müssen ist es, Minderjährige frühzeitig aufzuklären. Bei Ihnen in der Schule besteht Bedarf an Schulungen? Kontaktieren Sie mich bitte!

Bildquelle: Pro Juventute & Aufklärungskampagne Sexting – (CC BY 2.0).

Sicher surfen: Neuer Kurs im WILA Bildungszentrum

kurs brille computer wila bonn lars sobirajAm 8. Mai 2015 findet ab 15 Uhr im Bonner WILA Bildungszentrum ein Kurs für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger statt. Der Kurs wird den Teilnehmern ganz konkret dabei helfen, sich möglichst sicher im Internet zu bewegen. Zudem wird allen Zuhörern erläutert, wie man trotz der modernen Technik möglichst sparsam mit den eigenen Daten umgeht. Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro.

Die moderne Technik umgibt uns, egal wo wir uns aufhalten oder bewegen. Waren es anfangs nur Computer, die Informationen über uns verraten haben, so kamen später internetfähige Smartphones und Spielkonsolen hinzu. Schon bald werden auch unsere PKWs, Kühlschränke, Fernsehgeräte und Armbanduhren unzählige personenbezogene bzw. anonyme Daten an ausländische Server übertragen. Muss das sein? Kann man denn gar nichts dagegen tun?

Fest steht: Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Auch wenn man nicht jede Mode mitmacht, so schreitet die Technologie dennoch weiter voran. Sich der teils sehr nützlichen Geräte zu verweigern, wird auf Dauer nicht des Rätsels Lösung sein. Stattdessen müssen wir bewusster mit der Technik umgehen. Außerdem sollten zum Schutz unseres Bankkontos und unserer Privatsphäre einige Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, die ich Ihnen gerne beibringe.

Inhalt des Kurses

  • Welche Daten sind von mir verfügbar?
  • Wer sammelt eigentlich alles Informationen?
  • Wie kann ich mich vor Datenmissbrauch schützen?
  • Nutzen und Gefahren von Cookies
  • Webtracking: unsere Spuren im Netz. Mit welchen Mitteln werden wir belauscht?
  • Wie kann ich mich dagegen wehren?
  • Welche Angaben sollte ich überhaupt im Internet von mir machen?
  • Was sollte man bei der Nutzung von WhatsApp beachten?
  • Woran erkenne ich Phishing-E-Mails?
  • Wie kann ich verhindern, dass sich Kriminelle an meinem Girokonto oder Kreditkarte vergreifen?
  • Wie kann Schadsoftware auf meinen PC gelangen?
  • Woran erkenne ich eine Infektion mit Spyware, Trojanern oder Viren? Wie kann ich das künftig verhindern?
  • Und: Wie werde ich die lästigen Plagegeister wieder los?
  • Internet-Banking & Online-Shopping: Woran erkenne ich eine verschlüsselte Webseite?
  • Abzocke im Internet: Wie kann ich seriöse von unseriösen Webseiten unterscheiden?
  • Unter welchen Voraussetzungen ist ein im Internet geschlossener Vertrag gültig?
  • etc. pp.
wila bonn openstreetmap ÖVPN Karte kurs
WILA Bonn. ÖPNV-Karte von OpenStreetMap Deutschland – (CC BY-SA 2.0).

Veranstaltungsort

Bildungszentrum des Wissenschaftsladen Bonn e.V., Reuterstr. 157 in 53113 Bonn.

 

Für den Kurs benötigen Sie:

  • keinerlei Vorkenntnisse!!!
  • bringen Sie von Zuhause das Notebook, Smartphone oder Ihren Tablet-PC mit
  • WLAN ist verfügbar.

Weitere Infos bzw. den Kurs buchen Sie hier.

Die Boerse.bz-Berichterstattung und ihre Folgen

boerse.bz screenshot
Um es gleich vorweg zu sagen. Obwohl meine Telefonnummern im Impressum von Boerse.bz stehen: Ich bin nicht der Betreiber. Morgens um kurz nach 5 Uhr erfolgte der erste Anruf, bisher waren es über 10 Stück. Dazu kommt Werbung für Klingeltonabos und E-Mails mit der Bitte, ich möge dort den Account von verschiedenen Börse-Nutzern löschen.

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Intensivkurs Online-Journalismus

Jugendliche lernen Online-JournalismusLetzte Woche war ich zu Gast beim ComputerProjekt Köln. Die Redaktion des gemeinnützigen Vereins betreut den Spieleratgeber NRW, der sich in erster Linie an Eltern richtet. Ich hatte die Aufgabe, zehn Jugendlichen innerhalb von wenigen Stunden die Grundzüge des Online-Journalismus beizubringen.

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