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Webbrowser: Was ist eigentlich ein Add-on?

browser add-on plug-inErweiterungen sind für Webbrowser das Salz in der Suppe. Es sind Programme, die unzählige zusätzliche Funktionen bereitstellen. Es gibt drei Hauptarten, die man dabei unterscheiden sollte:

– Es gibt Add-ons, die es einem beispielsweise erlauben, Werbung zu blockieren, die eigenen Daten besser zu schützen, Facebook einzustellen, E-Books zu lesen, Radio zu hören, Videos von Webseiten herunterzuladen, den Browser besser in sozialen Netzwerken einzubinden – und vieles mehr. Sie sind alle ausnahmslos kostenlos.

– Doch es gibt noch mehr Erweiterungen. Daneben gibt es für Webbrowser die so genannten Themes. Sie verändern z.B. das Aussehen der Schaltflächen und Menüs eines Browsers. Die Hintergrund-Themes versehen hingegen die Menü- und Tab-Leiste mit einem individuellen Hintergrundbild.

Plug-ins hingegen werden zumeist von Fremdfirmen hergestellt. Das englische Verb “to plug in” bedeutet, dass man etwas einstöpselt oder anschließt. Viele Inhalte von Webseiten können nur dargestellt werden, sofern diese zusätzliche Software installiert wurde. Plug-ins spielen oft Medien in patentgeschützten Formaten wie Flash, Quicktime und Silverlight ab. Ohne das entsprechende Zusatzprogramm wäre die Nutzung der Videos, Musikdateien, Online-Spiele oder Präsentationen nicht möglich. Daneben braucht man sie für diverse Dienste, wie beispielsweise Google Talk, Google Earth, oder zum Beispiel die Internet-Telefonie von Facebook.

Hier werden in einem extra Beitrag zahlreiche nützliche Plug-ins für diverse Browser vorgestellt.

mozilla add-ons

Veraltete Erweiterungen sind gefährlich

Hierbei ist es sehr wichtig, die Plug-ins auf einem aktuellen Stand zu halten. Hacker suchen ihre Lücken nicht nur in den Browsern selbst. Oftmals wird versucht, Schwächen in Flash, Java oder Quicktime auszunutzen, um Schadsoftware auf unseren Computer einzuschleusen. Beispielsweise hat sich Adobe selbst ins Abseits gestellt, weil das Unternehmen viel zu lange für das Schließen der Sicherheitslücken von Flash benötigt hat. Normalerweise werden derartige Bugs innerhab wenigen Stunden nach Bekanntwerden der neuen Lücke geschlossen.

Beim Mozilla Firefox kann man bei jedem Plug-in entscheiden, ob es automatisch oder nur nach Aufforderung des Nutzers aktiviert wird. Wer einzelne Plug-ins nur selten benutzt, sollte diese Option sicherheitshalber einschalten. Für Sicherheitslücken anfällige Plug-ins werden beim Browser Google Chrome automatisch aktualisiert. Leider gehen die Browserhersteller mit dieser Problematik recht unterschiedlich um.

Bei einem Update des Browsers kann es leider manchmal passieren, dass einzelne Themes oder Erweiterungen nicht mehr kompatibel sind. Dann kann man diese bis zum nächsten Update der Erweiterung nicht mehr benutzen. Meistens reagieren die Programmierer aber sehr schnell auf derartige Änderungen.

browser theme add-on plug-in

Add-on: Was tun bei Abstürzen?

Bei der Ausführung von Erweiterungen kann es auch zu Abstürzen kommen. Bei Windows-Rechnern erhält man beispielsweise beim Firefox die Warnung, dass das Plug-in nicht mehr auf Anfragen reagiert. Wer möchte, kann das Programm in der Hoffnung fortsetzen, dass es nach kurzer Zeit wieder funktioniert. Anderenfalls gibt es die Möglichkeit, das einzelne Plug-in zu stoppen.

Diverse Browseranbieter lassen sich anonymisierte Absturzberichte übermitteln, um die Sicherheit der eigenen Software zu optimieren. Dabei wird neben der Browserversion, dem Betriebssystem und allen installierten Erweiterungen übermittelt, welche Webseiten zum Zeitpunkt des Absturzes besucht wurden. Keine Sorge: Ihre persönlichen Daten werden in diesem Fall nicht übertragen.

Die Browser, die über zu wenig Erweiterungen verfügen, verlieren den Wettbewerb im Kampf um die Anwender. Vergleiche zwischen den einzelnen Webbrowsern sind hier, hier und hier verfügbar.

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Was ist eigentlich ein Browser?

bester browser
Der erste populäre Browser war der Netscape Navigator. Bis Mitte der 90er Jahre war er der führende Webbrowser, bis dieser vom Internet Explorer und später vom Mozilla Firefox abgelöst wurde.

Das Verb “to browse“ entstammt übrigens der englischen Sprache. Es bedeutet blättern oder stöbern. Webbrowser sind folglich Programme, mit denen man im WWW herumstöbern kann. Viele Bereiche des Internets sind folglich nur mithilfe eines Webbrowsers sichtbar. Sie sind quasi unser Tor zum Web.

Damit die Webseiten auf jedem Browser und bei jedem Betriebssystem genau gleich aussehen, wurden so genannte Webstandards eingeführt, an die sich die meisten Hersteller halten. Alle Hersteller entwickeln ihre Programme ständig weiter, Sicherheitslücken werden zumeist binnen kürzester Zeit behoben. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Browser erlauben, automatische Updates durchzuführen. Dies ist z.B. beim Google Chrome möglich.

Surfen hat sich gewandelt

Der Browser unterstützt seit Anbeginn die direkte Eingabe von URLs (Internet-Adressen) durch den Anwender. Mittlerweile kann man bei den meisten Browsern oben in der Adresszeile auch den Suchbegriff eingeben, dieser wird dann der Suchmaschine der Wahl übergeben. Damit haben die Anbieter berücksichtigt, dass die meisten Menschen heutzutage nicht mehr direkt die Internet-Adresse eingeben. Viele sind auf der Suche nach einer Antwort und brauchen die Hilfe einer Suchmaschine. Gerade im mobilen Bereich gibt es immer mehr Betriebssysteme, die auf der Funktionalität eines Webbrowsers aufbauen. Die Anbieter wissen, dass unsere Suche im Netz eine der Hauptbeschäftigungen mit den Geräten ist.

Was ist eigentlich HTML?

HTML steht für Hypertext Markup Language. Alle Webseiten bestehen aus einem Code, der auf dem Webserver im so genannten HTML-Format hinterlegt wurde. Aufgrund der Befehle der HTML-Kodierung weiß der Browser ganz genau, was und wie er es darstellen soll. Die Anzeige diverser Inhalte von Webseiten funktioniert hingegen nur, sofern im Browser die dazu passenden Plug-ins oder Add-ons installiert wurden.

Das Surfen hat sich auch aus anderen Gründen stark gewandelt. Da die Nutzer heutzutage mit DSL-Leitungen unterwegs sind, werden viele große Grafiken, Animationen und Videos angeboten. Das war in den 90er Jahren zu Modem- bzw. ISDN-Zeiten total verpönt. Damals hätte man auch Stunden gebraucht, um alle diese Informationen herunterzuladen. Doch schneller bedeutet nicht, dass automatisch alles besser ist.

internet browser

Cookies, Lesezeichen & die Chronik

Auf der Festplatte Ihres Computers oder Smartphones wird der Inhalt der Webseiten abgespeichert. Wenn Sie die gleiche Seite ein zweites Mal besuchen, wird der Ladevorgang stark verkürzt. Auf Ihrem PC werden ebenfalls Cookies hinterlegt, deren Inhalt später ausgelesen werden kann. Das ist der Grund, warum Sie beispielsweise bei Amazon beim nächsten Besuch mit Vor- und Nachnamen begrüßt werden.

Ein Browser bietet uns die Möglichkeit, bei interessanten Webseiten Lesezeichen zu setzen, um zu einem späteren Zeitpunkt direkt auf diese Seiten zuzugreifen. Die Lesezeichen können abhängig vom Browser in verschiedenen Ordnern abgelegt und verwaltet werden. Jeder Browser bietet uns diesbezüglich andere Optionen an. Zudem gibt es die Möglichkeit in der Chronik nachzuvollziehen, welche Webseiten Sie innerhalb der letzten Tage besucht haben. Sie können in der Chronik auch nach Schlagwörtern suchen, wenn Ihnen der Name einer Seite nicht mehr einfallen sollte.

Vergleichstests überflüssig?

Viele Vergleichstests sind einfach sinnlos. Letztlich müssen Sie Ihren Lieblingsbrowser im Laufe der Zeit selbst herausfinden. Alleine von Ihrem persönlichen Nutzungsverhalten und Ihren Bedürfnissen hängt es ab, welcher Webbrowser der Richtige für Sie ist. Jeder Konkurrent bringt neben seinen Stärken naturgemäß auch seine Schattenseiten mit. Ich habe hier versucht, die wichtigsten Merkmale bei der Auswahl des Browsers zusammenzutragen und zu bewerten.

Weitere Beiträge zum Thema Browser sind hier verfügbar.