Archiv der Kategorie: Webdesign

Google Analytics ohne Abmahnung nutzen

google analytics anywhere anytime digitalralph
Google Analytics – was ist das überhaupt? Dies ist ein kostenloser und sehr umfangreicher Online-Dienst von Google, der die Zugriffe einer Webseite im Detail analysiert. Unter anderem wird die Herkunft der Besucher (Suchmaschine, Facebook etc.), ihre Verweildauer, ihre weiteres Verhalten etc. untersucht.

Weltweit hat etwa die Hälfte aller Webseiten diesen Analyse-Dienst eingebaut. Somit verfügt der Anbieter Google auch über die ganzen Daten. Wer Google Analytics in Deutschland nutzt, muss allerdings mehrere Dinge beachten. Diese stelle ich hier kurz vor.

Die rechtssichere Nutzung von Google Analytics:

  • Weil der Gesetzgeber dies verlangt, wird bei Google Analytics seit mehreren Jahren das letzte Stück der IP-Adresse aller Seitenbesucher abgeschnitten. Dies führt zu einer geringeren Präzision der Analyse, wo (Stadt bzw. Region) die Besucher einer Webseite wohnen.
  • Egal ob privater Blog oder kommerzielle Webseite einer Firma: Wer Google Analytics nutzt, muss der Google-Niederlassung in Irland den umfangreichen ausgefüllten und unterschriebenen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung (Datenschutz) zuschicken. Google selbst fordert diesen Vertrag nicht an, auch nicht per E-Mail.
  • Unabhängig davon müssen die Besucher im Rahmen der Datenschutzerklärung informiert werden. Wer es sich einfach machen will, nutzt den Datenschutz-Generator.de von RA Thomas Schwenke, der den Webseiten-Betreibern dafür einige Fragen stellt. Nach der Beantwortung der Fragen erhält man eine vorgefertigte Datenschutzerklärung, die man in das eigene Impressum einfügen kann.
  • Niemand darf zur Erfassung seiner Online-Aktivitäten gezwungen werden. Dafür muss ein JavaScript-Code vor dem eigentlichen Google-Analytics-Code im Quellcode der Webseite eingebunden werden. Weitere Informationen von Google zum Abschalten des Trackings sind hier verfügbar. Wer der englischen Sprache nicht mächtig ist: in Deutsch geht es auch.
  • Wer komplett sicher sein will und über Daten von vor September 2011 verfügt, sollte sein bisheriges Konto bei Google löschen und ein neues anlegen. Nur so kann man nachweisen, dass die alten Daten gelöscht wurden und für niemanden mehr zugänglich sind. Der Grund dafür ist einfach. Der Landesbeauftragte für Datenschutz in Schleswig-Holstein kam 2009 zu dem Schluss, dass die Nutzung von Google Analytics durch Webseitenanbieter zum damaligen Zeitpunkt unzulässig war. Daraufhin wurde die Gestaltung der Online-Analyse durch Google geändert, um die Auflagen zu erfüllen.

Übrigens: Unwissenheit schützt auch hier vor Strafe (Abmahnung) nicht. Bei Veränderungen der gesetzlichen Grundlagen ist es die Pflicht der Webseitenbetreiber, sich selbst zu informieren. Vor allem auf EU-Ebene dürfte sich in den nächsten Monaten noch einiges tun.

Bildquelle: DigitalRalph, thx! (CC BY 2.0)

Browser ABC: Was sind Plugins?

internet browser
Das englische Verb „to plug in“ bedeutet, dass man etwas einstöpselt oder anschließt. Im Prinzip sind Plug-ins beziehungsweise Add-ons Erweiterungsmodule zu einer bestehenden Software. Oftmals werden sie von Drittherstellern angeboten, um beispielsweise einen Browser zu erweitern. Browserhersteller richten in ihrer Software Schnittstellen ein, um Drittanbietern die Arbeit zu erleichtern. Umso mehr Erweiterungen es für einen Webbrowser gibt, umso beliebter ist er.

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„Are You a Human“: Webmaster werden Kommentar-Spam elegant los!

are you a human LogoIch habe mit dem Plugin „Are You a Human“ eine elegante und zudem kostenlose Lösung für alle Blogbetreiber gefunden, die täglich auf WordPress unzählige Spam-Kommentare manuell aussortieren müssen. Der Hersteller bietet die einfache Variante kostenlos für diverse Content Management Systeme an. Trotzdem wird man nicht mit Werbung bombardiert. Perfekt als Ergänzung zu Akismet oder anderen Anti-Spam-Plugins. „Are You a Human“ läuft auch auf Smartphones & Tablet-PCs!

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WordPress: Google Maps ohne Plugin einbinden

google-mapsMein Kollege Moritz Sauer zeigte mir heute eine Möglichkeit, wie man Google Maps total simpel in wenigen Minuten ganz ohne WordPress-Plugin einbinden kann. Ihr wollt für einen Webdesign-Kunden oder euch selbst eine Anschrift plastisch darstellen? Das ist ganz einfach und geht auch ohne zusätzliche Software oder API Key.

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MapPress: Google Maps-Einbau in WordPress leicht gemacht

MapPress-Wordpress
Ich habe heute für meinen Webdesign-Kunden unzählige Plugins ausprobiert, mit denen man eine Karte von Google Maps in den eigenen Blog einbinden kann. Das Vorhaben klingt leicht, das ist es aber nicht. Meine Entscheidung fiel letztlich auf MapPress von Chris Richardson. Das Tool kann unglaublich viel, ist kostenlos und in wenigen Minuten installiert. Wem die vielen Optionen noch immer nicht reichen, kann ja gerne die Pro-Version ab 30 Euro aufwärts kaufen.

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