Datenschutzrückblick 2012 bei drWeb

Letzten Monat war es fällig, mal so richtig auszuholen, um die schlimmsten Desaster des Jahres 2012 zusammenzutragen. Nach Ansicht des Smartphone-Forensikers Pascal Kurschildgen ist Datenschutz ein Grundrecht, welches uns Bürgern aber nicht geschenkt wird. Der Gesetzgeber wird uns nicht beschützen, sofern wir unsere Daten unbekümmert verbreiten und uns sorglos verhalten. Mehr denn je gilt: Es fehlt an allen Ecken und Enden an Aufklärung! Vor allem an den Schulen besteht dringender Nachholbedarf, den viele Lehrer aufgrund ihrer eigenen Wissenslücken nicht bewerkstelligen können.

Soll sich die Situation verändern, so muss den Menschen vor Augen gehalten werden, was sie sich bei zu viel Offenheit bei Facebook & Co. antun. Stets gilt es zu prüfen, ob wir uns bei kostenlosen Angeboten im Internet nicht möglicherweise zum Produkt machen, statt der Kunde zu sein. Immer muss man sich überlegen, was der Anbieter außer den offensichtlichen Gründen noch davon haben könnte, uns seine Dienstleistung kostenlos zur Verfügung zu stellen. Das gilt für jedes Unternehmen, welches seine Dienstleistungen ohne monatliche Grundgebühr anbietet. Also auch WhatsApp, Instagram, Google, Twitter und wie sie auch immer heißen mögen.

Und die Cloud? Ach, das ist nichts weiter als alter Wein in neuen Schläuchen. Sie hilft uns nicht. Auf die Politiker ist kein Verlass. Die sind häufig mit sich und ihren taktischen Verhandlungen beschäftigt. Die meisten Abgeordneten haben den Blick auf die Bedürfnisse ihrer Wähler längst aus den Augen verloren. Das Ergebnis dieses Verhaltens wird sich in spätestens einem Jahr wieder in ähnlicher Ausprägung zeigen, wenn der nächste Datenschutzrückblick ansteht.

Hier geht’s zum Rückblick des Jahres 2012. Und hier ist der Link für die zweite Seite des Reports.

(Foto: Alan Cleaver, CC-BY 2.0, Quelle: Flickr)

2 Gedanken zu „Datenschutzrückblick 2012 bei drWeb

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