Interview mit dem Buchpiraten Spiegelbest (Torboox, ebookspender)

skull, pirate

Spätestens nachdem im Juni letzten Jahres DIE ZEIT und der Tagesspiegel zeitgleich ein Interview mit ihm veröffentlicht haben, hatte der Buchpirat Spiegelbest erreicht, was er wollte: Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit für seine illegale Download-Seite Torboox und natürlich auch die volle Aufmerksamkeit des Börsenvereins, der seitdem die GVU nach ihm und den anderen beiden Hintermännern fahnden lässt.

Torboox (TB) bot den Nutzern zunächst umsonst und später für € 3,33 monatlich eine illegale Flatrate von über 42.000 E-Books an. Nach eigenen Angaben wurden damit in der letzten Phase bis zu 33.000 Euro Umsatz monatlich „erwirtschaftet“.

Weitere Hintergründe zum Thema E-Book-Piraterie sind hier verfügbar.

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Crowdfunding funktioniert – aber nicht für Belletristik

Michael Hambsch, der unter dem Pseudonym Lars Gunman Kurzgeschichten veröffentlicht, untersucht in diesem Gastartikel, ob auch Belletristik-Autoren neue Bücher per Crowdfunding finanzieren können.

Michael HambschBeim Crowdfunding werden neue Projekte von einem Schwarm von Fans bezahlt. Die stillen Kapitalgeber ohne Mitspracherecht sind zumeist Internetnutzer, die ihre Anteile bei einem der vielen existierenden Crowdfunding-Portale einzahlen. Die alles entscheidende Frage ist aber, unter welchen Voraussetzungen diese Spendensammlung funktionieren kann. Michael Hambsch glaubt nur sehr eingeschränkt an dieses neue Finanzierungsmodell.

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easterhegg

Easterhegg 2014: Kartenvorverkauf hat begonnen

Gestern wurde der Vorverkauf der Eintrittskarten der mehrtägigen CCC-Konferenz Easterhegg 2014 eröffnet. Das Easterhegg findet jedes Jahr traditionell über Ostern statt. Dieses Jahr treffen sich die CCC-Mitglieder und an Datenschutz, Netzpolitik und IT-Sicherheit Interessierten vom 18. bis zum 21. April in Stuttgart.

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whatsapp

WhatsApp löschen? Kann Threema mithalten?

Kürzlich wurde bekannt, die Betreiber-gesellschaft von WhatsApp soll von Facebook übernommen werden. Eine Datenkrake kauft die nächste. Jetzt geistern zahlreiche Beiträge in den sozialen Netzwerken herum, warum man WhatsApp in der Konsequenz löschen oder genau dies derzeit nicht tun sollte. Die Schweizer Alternative Threema soll sogar über Nacht die Anzahl ihrer Nutzer verdoppelt haben. Alles wieder nur ein Hype, oder was? WhatsApp löschen? Kann Threema mithalten? weiterlesen →

ebay

eBay reduziert die Sicherheit seiner Nutzer deutlich

Selbst Kleinkinder könnten (per Suchmaschine) die Zugangsdaten gehackter E-Mail-Konten in Erfahrung bringen. Beinahe täglich tauchen bei Pastebin & Co. neue Datensätze mit geklauten Zugangsdaten unzähliger E-Mail-Konten auf. Sofern die Angaben noch stimmen oder Passwörter mehrfach benutzt werden, was oftmals der Fall ist, können wannabe-Hacker durch das Zurücksetzen des Passworts die vollständige Kontrolle über ein Konto von eBay, Amazon oder Zalando erlangen. Einzige Voraussetzung ist die Kontrolle des betroffenen E-Mail-Kontos. Lässt sich der Cyberkriminelle dann beispielsweise beim weltweit größten Internet-Auktionshaus auf Kosten des Kontoinhabers hochpreisige Ware an eine anonym erworbene Packstation oder ins Ausland schicken, ist das Horrorszenario perfekt. 3 – 2 – 1, meins? Oder doch nicht meins? Letzte Woche versuchte ich diese Frage im Auftrag der Netzpiloten zu beantworten. eBay reduziert die Sicherheit seiner Nutzer deutlich weiterlesen →

Schreibegeld oder Der feindliche Leser

Schreibegeld, Kaspar Dornfeld
»Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich irgend etwas ändert.« (Albert Einstein)

»Müssen Sie halt was anständiges bieten, dann bleiben wir auch« (zorniger Zuschauer beim Verlassen des Saales, Landestheater Tübingen, 1996)

Als mich die Bitte erreichte, einen Gastbeitrag für diesen Blog zu schreiben, hatte ich gerade die etwas abstoßende Lust, einen Text voller Mutmaßungen darüber zu verfassen, dass Fahrradhändler scheinbar immer versuchen, einen übers Ohr zu hauen. Ein Text voll Empörung, durchmischt mit ein paar Pointen und einer Spur Hausfrauenzynismus. Ganz abgesehen davon, dass die drei Fahrradhändler in meinem näheren Radius alle eine Vollmeise haben, habe ich für die grundsätzliche Geldgier dieser ganzen Berufsklasse allerdings keine Belege. Und so ein Text wäre wahrscheinlich auch unvermeidbar ziemlich spießbürgerlich. Seien wir meinem Gastgeber also dankbar dafür, dass er mich davon abgebracht hat.

Ein Gastbeitrag von Kaspar Dornfeld.

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pc fritz

PC Fritz: Lege Artis GmbH wird wegen Vermögenslosigkeit gelöscht

Das Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) gab mit der Handelsregister-veröffentlichung vom 28.01.2014 bekannt, dass eine Löschung der Lege Artis GmbH wegen Vermögenslosigkeit beantragt wurde. Noch ist im Impressum von pcfritz.de die Lege Artis GmbH eingetragen. Die Betreiber haben auch noch ein wenig Zeit. Bis zur Löschung gemäß § 394 FamFG muss eine Widerspruchsfrist von sechs Wochen beachtet werden.

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