
Spätestens nachdem im Juni letzten Jahres DIE ZEIT und der Tagesspiegel zeitgleich ein Interview mit ihm veröffentlicht haben, hatte der Buchpirat Spiegelbest erreicht, was er wollte: Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit für seine illegale Download-Seite Torboox und natürlich auch die volle Aufmerksamkeit des Börsenvereins, der seitdem die GVU nach ihm und den anderen beiden Hintermännern fahnden lässt.
Torboox (TB) bot den Nutzern zunächst umsonst und später für € 3,33 monatlich eine illegale Flatrate von über 42.000 E-Books an. Nach eigenen Angaben wurden damit in der letzten Phase bis zu 33.000 Euro Umsatz monatlich „erwirtschaftet“.
Weitere Hintergründe zum Thema E-Book-Piraterie sind hier verfügbar.
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Beim Crowdfunding werden neue Projekte von einem Schwarm von Fans bezahlt. Die stillen Kapitalgeber ohne Mitspracherecht sind zumeist Internetnutzer, die ihre Anteile bei einem der vielen existierenden Crowdfunding-Portale einzahlen. Die alles entscheidende Frage ist aber, unter welchen Voraussetzungen diese Spendensammlung funktionieren kann. Michael Hambsch glaubt nur sehr eingeschränkt an dieses neue Finanzierungsmodell.






Der in Aschaffenburg lebende Autor und ehemalige Netzwerkadministrator