Datenschutzunterricht in ganz Deutschland

Konradin-Realschule Friedberg: Datenschutz Unterricht für die 8. Klasse. Februar 2015: Konradin-Realschule Friedberg: Datenschutz Unterricht – 8. Klasse.

Alleine gelassen mit dem Internet und Smartphone?

Das Internet ist voller Gefahren. Es bietet aber auch jede Menge Chancen! Wir werden immer häufiger von Geräten umgeben, die unser Verhalten auswerten.

Als Journalist arbeite ich seit 15 Jahren für den Stern, Deutsche Welle, Heute.de, Chip und andere Medien mit dem Internet. Als Fachautor weiß ich, wie man komplizierte Dinge verständlich und unterhaltsam erklärt.

Ich biete Aufklärungsunterricht (Beamer) als auch Workshops im PC-Raum an. Die Jugendlichen und Erwachsenen können das Schützen ihrer Privatsphäre direkt mit ihrem Computer beziehungsweise Smartphone üben.

Ich komme in ganz Deutschland zu Ihrer Schule. Alles was ich brauche, ist ein Beamer und ein Vortragsraum. Für Workshops und Trainings hilft ein PC-Raum mit Internetanschluss, damit die Teilnehmer alle Unterrichtsinhalte direkt in die Praxis umsetzen können.

Trotz meiner 49 Jahre kenne ich die Sprache, die die Schüler verstehen und weiß, wie man sie erreichen kann. Außerdem kenne ich die Sorgen und Nöte der Eltern, von denen einige das digitale Leben ihrer Kinder nicht mehr verstehen.

Datenschutzunterricht ist nur gut, wenn er ansprechend und kurzweilig ist! Verbote funktionieren in den seltensten Fällen. Gute Aufklärung hilft!

Sie sind interessiert?

Rufen Sie mich an: 0157 – 52087366

augsburger allgemeine zeitung
Referenz: Bericht der Zeitung Augsburger Allgemeine.

 

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Erklärung: Was ist ein Kettenbrief?

kettenbrief

Was ist eigentlich ein Kettenbrief? Kettenbriefe verbreiten sich über das Internet schneller als jede Infektionskrankheit. Leider sind nicht alle Kettenbriefe harmlos. Von falschen Hilferufen oder Geldversprechen bis zu politischen Mitteilungen ist alles möglich.

In der heutigen Zeit kann ein Kettenbrief eine Nachricht bei einem sozialen Netzwerk (Facebook), bei einem Instant Messsaging Dienst (WhatsApp), eine E-Mail oder ein gedruckter Brief sein. Wichtig ist dabei nicht das verwendete Medium für den Versand. Wichtig ist der Inhalt der Nachricht. Stets wird der Empfänger dazu aufgefordert, die empfangene Nachricht an möglichst viele eigene Kontakte zu verschicken. In manchen Kettenbriefen wird den Verbreitern ein zusätzlicher Nutzen angekündigt. In anderen Mitteilungen werden ihnen gedroht, falls sie nicht bei der Verbreitung des Briefes behilflich sein wollen.

Welchem Zweck dient ein Kettenbrief?

  • politische oder religiöse Texte, Schleichwerbung, Spendenaufrufe, Aufrufe zur Unterzeichnung einer E-Petition etc.
  • Spiele, die nur bei ständiger Kommunikation und Weiterverbreitung des Briefes funktionieren
  • Betrugsversuche mit dem Versprechen, viel Geld in kurzer Zeit zu verdienen oder etwas zu gewinnen
  • Belästigungen über ein gefälschtes Hilfegesuch, bei der eine E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Anschrift angegeben wird

Manche Kettenbriefe sind nach dem Schneeballsystem aufgebaut. In diesen Briefen wird man aufgefordert, einen Geldbetrag an die erste Adresse zu schicken. Wie bei einer Pyramide soll sich angeblich der Einsatz vervielfachen. Wer irgendwann an der Spitze der Einnahmen steht, soll eines schönen Tages reich werden, wird einem versprochen. Wer aber ein „profitorientiertes Schneeballsystem“ anstößt, macht sich strafbar. Da dieses Versprechen nicht eingehalten wird, handelt es sich dabei schlichtweg um Betrug.

rechtliche Aspekte

wage gesetz

Damit kommen wir zu den juristischen Aspekten. Laut dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist es in Deutschland unter Strafandrohung verboten, andere Endverbraucher nach dem oben beschriebenen Schneeballsystem zu manchen Handlungen aufzufordern. Dabei geht es nicht nur um das Bewerben von Produkten oder Dienstleistungen, sondern auch um Kettenbriefe, wo den Empfängern Reichtum versprochen wird, sollten sie einen bestimmten Geldbetrag überweisen. Entscheidend ist dabei stets, ob ein geschäftliches Handeln vorliegt. Ansonsten liegt im Höchstfall eine Belästigung der Empfänger vor, sofern man es mit dem Versand der Briefe übertreibt.

Das Internet sorgt für mehr Kettenbriefe als je zuvor!

Heutzutage werden Kettenbriefe zumeist per E-Mail, über WhatsApp oder Facebook verschickt. Der Grund dafür ist simpel. Über das Internet lassen sich unzählige Kettenbriefe kostenlos verschicken. Auch die Anzahl der „Freunde“, die mit einem Klick erreicht werden können, ist sehr groß. Bei so vielen Empfängern ist die Chance ungleich größer, dass der Kettenbrief nicht allzu schnell ins Leere läuft.

Kettenbrief erhalten: was tun?

Wer derartige Nachrichten erhält, sollte sie einfach ignorieren. Teilen Sie den Absendern zudem mit, was Sie von ihrem Vorgehen halten. Ansonsten geht das Spiel mit den Kettenbriefen immer weiter.

Online Kleinanzeigen: Woran erkenne ich betrügerische Angebote?

Vorsicht bei Online Kleinanzeigen. Foto: Dan Hankins - (CC BY 2.0)
Vorsicht Abzocke. Foto: Dan Hankins – (CC BY 2.0)

Schon bald beginnen in vielen Bundesländern die Sommerferien. Eine Reise in die Südsee für die ganze Familie zum halben Preis? Zu schön, um wahr zu sein. Wer im Internet nach privaten Kleinanzeigen Ausschau hält, sollte wachsam sein. Umso verführerischer die Angebote klingen, umso genauer muss man hinschauen. Schließlich geht es Ihnen und den Betrügern um viel Geld. Bei der Flut an Online Kleinanzeigen kommen die Anbieter (eBay, Kalaydo & Co.) nicht mehr mit der Kontrolle hinterher. An welchen Anzeichen kann ich betrügerische Angebote erkennen?

Vorsicht bei zu niedrigen Preisen!

Egal ob der Kauf eines neuen Autos, iPhones oder PCs ansteht: jeder möchte Geld sparen. Ergo lockt man seine Opfer am effektivsten mit viel zu niedrigen Preisen in die Falle, das wissen auch die Cyberkriminellen.

Bevor Sie sich in einem Internet-Auktionshaus umschauen, sollten Sie sich nach dem aktuellen Marktwert eines Produkts erkundigen. Ein gebrauchtes Samsung Galaxy S6 edge für 300 Euro? Das klingt auf den ersten Blick nach einem echten Schnäppchen. Das Problem ist nur, dass das Gerät nach vorheriger Überweisung des Kaufpreises wahrscheinlich nie bei Ihnen ankommen wird. Die 300 Euro sind weg, als Gegenleistung erhalten Sie vom Verkäufer lediglich ein leeres Versprechen, die bittere Erfahrung nicht zu vergessen. Wenn der Preis weit vom regulären Marktwert abweicht: Finger weg! Entweder das Gerät ist defekt, oder es kommt nie beim Käufer an. Gehen Sie lieber auf Nummer sicher und geben etwas mehr aus.

iphone abzocke ebay kleinanzeigenSchecks sind immer problematisch

Die uralte Regel besagt: Geld gegen Ware, Ware gegen Geld. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wenn Sie etwas verkaufen wollen, akzeptieren Sie keinen Scheck! Dieser kann ungedeckt sein. Wenn Sie das Gerät schon verschickt haben, gehen Sie möglicherweise leer aus.

Lieferungen nur ins Ausland?

Auffällig ist auch, wenn Lieferungen angeblich nur ins Ausland erfolgen können. Dort greift die deutsche Justiz nicht. Nicht wenige Anbieter, die das fordern, versuchen straffrei einen Betrug durchzuführen. Erhöhte Aufmerksamkeit ist zudem gefordert, wenn Ihnen der potentielle Käufer schon bei der ersten Kontaktaufnahme offenbart, dass er aus „Sicherheitsgründen“ diese oder jene Bezahl- oder Versandmethode bevorzugt. Das sollte Sie stutzig machen. Bei hochpreisigen Waren kommen Sie um eine persönliche Übergabe nicht herum, anderenfalls tragen Sie ein hohes Risiko.

Online Kleinanzeigen: auffällig viele Fehler?

Betrüger schalten ihre Anzeigen gerne zu Uhrzeiten, wo die Auktionshäuser nicht so gut personell besetzt sind. Sie tun dies in der Hoffnung, dass ihre Anzeigen nicht so schnell gelöscht werden. Nicht immer (aber häufig) enthalten sie rätselhafte Sonderzeichen und werden an besonders prominenten Orten platziert. Für die gute Position bei eBay Kleinanzeigen & Co., einen Rahmen oder eine farbliche Hinterlegung der Anzeige muss der Betrüger extra bezahlen. Doch die Ausgabe rechnet sich für die Betrüger. Kann er damit viele Personen aufs Glatteis führen, lohnt sich die Investition trotzdem. Viele Anzeigen von Betrügern enthalten zudem auffällig viele Tipp-, Rechtschreib- und Grammatikfehler. Das kann, es aber muss kein Indiz für einen möglichen Betrug sein.

Angebotsbeschreibung zu ungenau?

Seien Sie wachsam, wenn ein Händler viele gleichartige Produkte zum gleichen Preis in mehreren Anzeigen anbietet. Das Angebot wird gerne in der Hoffnung mehrfach platziert, um möglichst viel Umsatz damit zu generieren. Achten Sie unbedingt auch darauf, ob die Angebotsbeschreibungen zu ungenau sind. Wer gar kein Produkt verkauft, kann es auch nicht genauer beschreiben. Oder er macht sich erst gar nicht die Mühe, es zu versuchen. Schnäppchenjäger achten gemeinhin weniger auf Details, als auf den Preis der Ware – das wissen leider auch die Betrüger.

Überzahlung

Betrüger Kleinanzeigen Geld weg

Wenn potentielle Kaufinteressenten ohne erkennbaren Grund sehr viel mehr Geld als den tatsächlichen Wert anbieten, ist Vorsicht geboten. Manche Opfer haben nach Versand der Ware kein Geld gesehen oder sie erhielten einen Scheck, der sofort geplatzt ist.
Vorsicht auch bei zu hohen Überweisungen! Manche Betrüger nutzen ihre privaten Geschäftspartner zur Geldwäsche. Sie überweisen „aus Versehen“ deutlich zu viel und bitten um eine Rücküberweisung. Damit machen Sie sich unter Umständen sogar wegen Verstoßes gegen das Geldwäschegesetz strafbar.

Doch es gibt beim Thema Überzahlung noch mehr Möglichkeiten. So wird manchen Verkäufern ein Scheck geschickt, der viel zu hoch ist. Die Käufer bitten um einen Ausgleich des Differenzbetrags per Überweisung. Wenn dann der überhöhte Scheck platzt, gehen die Verkäufer gleich im dreifachen Sinn leer aus. Ihre Ware ist weg, der Scheck ist wertlos (weil geplatzt), und sie haben dem Betrüger auch noch zusätzliches Geld überwiesen.

lieber keine Pauschalurteile!

Selbst wenn bei Online Kleinanzeigen mehrere Punkte zutreffen, so ist dies noch kein Beweis für einen versuchten Betrug – bei Ihnen sollten aber alle Warnsirenen losheulen. Im Zweifelsfall sollte man lieber zu einem seriösen Verkäufer wechseln, selbst wenn die Ware dort etwas teurer ist.

Denken Sie bitte stets daran: Der Käuferschutz betrifft zwar eBay, aber nicht eBay Kleinanzeigen. Dort müssen Sie selbst auf Ihr Geld aufpassen…

Was ist eigentlich Sexting?

sexting iphone pro juventuteDieses Thema wird seit einiger Zeit sowohl in den USA als auch bei uns in Europa diskutiert. Die moderne und immer preiswertere Technik macht es möglich: Immer mehr junge Menschen machen Nacktbilder von sich und teilen diese mit ihrem Partner oder sogar mit guten Freunden. Das Problem dabei: Nach der Verbreitung der Aufnahme geht manchmal die Kontrolle über das eigene Bildmaterial verloren. In dem Falll werden die Aufnahmen Wochen oder Monate später auf die Smartphones oder PCs ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler kopiert. Was ist eigentlich Sexting? Wie kommt es dazu? Wichtig: Was sollten die Eltern beim Sexting ihrer Kinder beachten?

Wenn die Sexualität Heranwachsender mit „Texting“ (Nachrichten bzw. Texte schreiben) zusammenkommt, spricht man vom Sexting. Immer mehr Minderjährige schicken der Partnerin beziehungsweise Partner eine Nacktaufnahme vom eigenen Körper. Diverse Jugendliche sehen dies als Vertrauensbeweis ihrer Partnerschaft an. Wenn die Beziehung zu einem (abrupten) Ende kommt, wird auch schon mal „schmutzige Wäsche“ gewaschen. Diejenigen, die die Nacktbilder von sich gemacht haben, (auch Sexter genannt), begeben sich spätestens jetzt in große Gefahr. Ihnen kann es jederzeit passieren, dass ihr Bildmaterial ungewollt verbreitet wird. In vielen Schulklassen herrscht diesbezüglich ein gewisser Gruppendruck. Wer sich komplett verweigert, gilt auch schon mal schnell als „out“.

Sexting mit Instagram, Snapchat, WhatsApp & Co.

sexting_smartphone_pro_juventuteIn vielen Fällen wird dafür die App Snapchat eingesetzt. Warum? Der Betreiber verspricht den Nutzern, dass ihre Bilder und Videos wie gewünscht nach wenigen Sekunden vom Gerät entfernt werden. Das stimmt aber nicht ganz. Die Fotos können mit wenigen Handgriffen wieder hervorgeholt werden. Wieder andere verbreiten ihre Bildwerke per WhatsApp oder Instagram. Beim Online-Fotodienst Instagram kann das eigene Profil (oder einzelne Bilder) so eingestellt werden, dass nur die eigenen Freunde die hochgeladenen Inhalte sehen können. Im Januar 2015 berichteten allerdings diverse Medien von einer Sicherheitslücke, die dafür sorgte, dass private Fotos unter bestimmen Umständen plötzlich wieder öffentlich sichtbar waren.

Sexting: Jugendliche sollten gut informiert sein

Das Wohlbefinden und die eigene Psyche mit diesem fahrlässigen Verhalten zu gefährden, ist schlichtweg unnötig. Schicken sich Minderjährige dennoch gegenseitig Bilder oder Videos mit erotischem Inhalt, so ist dies zweifelsohne ihre private Angelegenheit. Es ist aber wichtig, dass sich alle Beteiligten im vollem Umfang über die Risiken im Klaren sind.

Eltern sollten ihren Kindern raten, unbedingt das eigene Gesicht abzudecken, damit sie nicht erkannt werden können. Außerdem sollte man dafür sorgen, dass man auch nicht aufgrund von einem abgebildeten Piercing oder Tattoo identifiziert werden kann. Wichtig: Vor dem Versand gründlich die Handynummer bzw. E-Mail-Adresse des Empfängers kontrollieren, an den man sextet.

Darüber hinaus sollte jedem bewusst sein, dass man gegen das ungewollte Auftauchen von Nacktfotos in der Öffentlichkeit juristisch vorgehen kann. Das muss sich niemand gefallen lassen! Wer derartige Fotos ohne Einwilligung verbreitet, verstößt gegen das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen. Der Verbreiter kann zivilrechtlich belangt werden. Nicht selten haben die Eltern der Opfer in ihrer Not einen Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Medienrecht eingeschaltet. Was der Anwalt gegen die Verletzung des Persönlichkeitsrechts seiner Mandanten so alles unternehmen kann, bitte ich diesem Video zu entnehmen:


Video: Lars Sobiraj und Rechtsanwalt Christian Solmecke zum Thema Sexting.

Besser als einen Anwalt einschalten zu müssen ist es, Minderjährige frühzeitig aufzuklären. Bei Ihnen in der Schule besteht Bedarf an Schulungen? Kontaktieren Sie mich bitte!

Bildquelle: Pro Juventute & Aufklärungskampagne Sexting – (CC BY 2.0).

Sicher surfen: Neuer Kurs im WILA Bildungszentrum

kurs brille computer wila bonn lars sobirajAm 8. Mai 2015 findet ab 15 Uhr im Bonner WILA Bildungszentrum ein Kurs für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger statt. Der Kurs wird den Teilnehmern ganz konkret dabei helfen, sich möglichst sicher im Internet zu bewegen. Zudem wird allen Zuhörern erläutert, wie man trotz der modernen Technik möglichst sparsam mit den eigenen Daten umgeht. Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro.

Die moderne Technik umgibt uns, egal wo wir uns aufhalten oder bewegen. Waren es anfangs nur Computer, die Informationen über uns verraten haben, so kamen später internetfähige Smartphones und Spielkonsolen hinzu. Schon bald werden auch unsere PKWs, Kühlschränke, Fernsehgeräte und Armbanduhren unzählige personenbezogene bzw. anonyme Daten an ausländische Server übertragen. Muss das sein? Kann man denn gar nichts dagegen tun?

Fest steht: Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Auch wenn man nicht jede Mode mitmacht, so schreitet die Technologie dennoch weiter voran. Sich der teils sehr nützlichen Geräte zu verweigern, wird auf Dauer nicht des Rätsels Lösung sein. Stattdessen müssen wir bewusster mit der Technik umgehen. Außerdem sollten zum Schutz unseres Bankkontos und unserer Privatsphäre einige Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, die ich Ihnen gerne beibringe.

Inhalt des Kurses

  • Welche Daten sind von mir verfügbar?
  • Wer sammelt eigentlich alles Informationen?
  • Wie kann ich mich vor Datenmissbrauch schützen?
  • Nutzen und Gefahren von Cookies
  • Webtracking: unsere Spuren im Netz. Mit welchen Mitteln werden wir belauscht?
  • Wie kann ich mich dagegen wehren?
  • Welche Angaben sollte ich überhaupt im Internet von mir machen?
  • Was sollte man bei der Nutzung von WhatsApp beachten?
  • Woran erkenne ich Phishing-E-Mails?
  • Wie kann ich verhindern, dass sich Kriminelle an meinem Girokonto oder Kreditkarte vergreifen?
  • Wie kann Schadsoftware auf meinen PC gelangen?
  • Woran erkenne ich eine Infektion mit Spyware, Trojanern oder Viren? Wie kann ich das künftig verhindern?
  • Und: Wie werde ich die lästigen Plagegeister wieder los?
  • Internet-Banking & Online-Shopping: Woran erkenne ich eine verschlüsselte Webseite?
  • Abzocke im Internet: Wie kann ich seriöse von unseriösen Webseiten unterscheiden?
  • Unter welchen Voraussetzungen ist ein im Internet geschlossener Vertrag gültig?
  • etc. pp.
wila bonn openstreetmap ÖVPN Karte kurs
WILA Bonn. ÖPNV-Karte von OpenStreetMap Deutschland – (CC BY-SA 2.0).

Veranstaltungsort

Bildungszentrum des Wissenschaftsladen Bonn e.V., Reuterstr. 157 in 53113 Bonn.

 

Für den Kurs benötigen Sie:

  • keinerlei Vorkenntnisse!!!
  • bringen Sie von Zuhause das Notebook, Smartphone oder Ihren Tablet-PC mit
  • WLAN ist verfügbar.

Weitere Infos bzw. den Kurs buchen Sie hier.

Datenschutz: Verantwortung im Netz

Datenschutz
Vortrag am 25.3.2015 in Burscheid (bei Köln): Datenschutz: Verantwortung im Netz.

Am 25. März 2015 wurde der Vortrag „Datenschutz: Verantwortung im Netz“ in Burscheid veranstaltet. Wie üblich ging es darum, die Vor- und Nachteile des heutigen World Wide Web vorzustellen. In der Burscheider Sportklause waren letzten Mittwoch bis zu 15 interessierte Zuhörer aus allen Altersschichten versammelt. So auch mehrere Rentner, Vertreter meiner Generation (45+), 20-Jährige, als auch die fünfjährige Enkeltochter mit ihrem Opa.

Wer sammelt alles unsere Daten?

Am Anfang des Vortrages habe ich wie üblich vorgestellt, wer alles unsere Daten sammelt. Das fängt schon mit der Geburt an und geht aufgrund der Steuer-ID weit über unseren Tod hinaus. Wurden die Informationen früher auf Papier geschrieben und in Aktenordnern bzw. Stahlschränken gesammelt, so stehen allen Behörden heutzutage elektronische Mittel zur Verfügung, um die Informationen auf Festplatten oder anderen Speichermedien festzuhalten. Die in den Medien viel zitierte Cloud ist ja im Prinzip auch nichts anderes als eine Festplatte, auf die man über das Internet zugreifen kann.

„Ich gebe im Internet nichts an. Das reicht doch bestimmt, oder?“

Neben den Behörden werden unsere Daten vor allem von privaten Unternehmen gesammelt, ausgewertet und an Dritte verkauft. Die meisten großen Anbieter haben ihren Hauptsitz in den USA und versuchen somit nicht unter die Datenschutzrichtlinien der EU oder Deutschlands zu fallen. Das gilt natürlich auch für Apple, Facebook, Google, WhatsApp, YouNow und viele mehr. Ein Besucher führte an, er würde im Internet keinerlei private Angaben machen. Das würde doch als Vorsichtsmaßnahme reichen. Er glaubte, somit könne man sich von seinen Vorlieben oder seinem Konsumverhalten kein Bild machen. Wer sich diese beiden Artikel zum Thema Webtracking und Cookies durchliest, kann sich selbst vom Gegenteil überzeugen. Doch das ist noch nicht alles.

Ein Beispiel aus dem Vortrag: Was unsere Gruppen bei Facebook über uns verraten.

Personalchefs suchen im Web nach den Bewerbern

Personalchefs schauen sich zunehmend erst im Web um, bevor sie entscheiden, wen sie überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch einladen. Längst vergessene Jugendsünden können einem nach vielen Jahren bei wichtigen Personalentscheidungen im Wege stehen, sofern diese noch im Internet verfügbar sind. Leider erfahren wir bei einer Absage nicht, warum man uns nicht einstellen wollte. Dazu kommt: Wer Facebook nicht entsprechend konfiguriert hat, verrät dort all seine Vorlieben. Der Geschäftsführer kann dann in unserem Facebook-Profil wie in einem offenen Buch lesen. Welche Musik hören wir? Welche Partei wählen wir? Welche Filme haben wir uns angeschaut, welche Bücher gelesen? Welche sexuellen Neigungen haben wir? Auf welchen Veranstaltungen waren wir?

Verbraucherschutz: Seminare und Vorträge

Ich biete im Raum Köln und darüber hinaus Seminare an, damit nicht jeder alles von uns sehen kann. In erster Linie geht es darum, uns vor unangenehmen Konsequenzen zu schützen.  Wir verfolgen dabei strikt den Grundsatz: die besten Daten sind keine.

Für einen Workshop benötigen Sie:

  • keine Vorkenntnisse oder Technik.
  • Bei Vorträgen benötigen Sie nur einen Beamer.
  • Laptop, Lautsprecher und Zubehör bringe ich mit.
  • Veranstaltungsort: überall in Deutschland.

Was ist eigentlich Cybermobbing?

cybermobbing pro juventuteDer Begriff kommt ursprünglich aus der englischen Sprache. Das Verb „to mob“ bedeutet, dass man jemanden schikaniert, über ihn herfällt und die Person angreift. Konkret heißt das, dass beim Cybermobbing die Opfer belästigt und genötigt werden. Oft wird ihr Ruf mittels moderner Technik herabgesetzt. Das kann eine Bildmanipulation sein oder schlichtweg die Aussage, jemand sei hässlich, eine „Schlampe“ etc. Weitere für dieses Phänomen verwendete Begriffe sind Cyber-Bullying und E-Mobbing.

Facebook gilt bei vielen Kids als „uncool“

Bei meinen Befragungen in den Schulen zeigt sich immer wieder, dass derzeit nur noch etwa ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen bei Facebook aktiv sind. Bei WhatsApp sind sie hingegen fast alle angemeldet. Sie tragen ihr Smartphone tagtäglich mit sich herum und sind so 24 Stunden am Tag für Angriffe Dritter erreichbar. Das ist genau der Grund, warum Cybermobbing so sehr unter die Haut geht.

Jedes soziale Netzwerk ermöglicht es, sich unter einem falschen Namen oder anonym anzumelden. Dazu kommt: An der Tastatur verhalten sich Menschen automatisch anders, als wenn sie ihren Opfern begegnen würden.

Im September 2014 veröffentlichte der Branchenverband BITKOM eine Studie, wonach jeder siebte Jugendliche im Internet gemobbt wird. In absoluten Zahlen wären dies etwa eine Million Fälle. Befragt wurden Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 18 Jahren. Die Betroffenen mussten peinliche Fotos oder Beschimpfungen über sich ergehen lassen. Meistens waren es Klassenkameraden, lose Bekannte oder sogar enge Freunde, die über sie hergefallen sind.

Cybermobbing kann jeden treffen

Im nun folgenden Video werden von mir mehrere praktische Beispiele von Cybermobbing aufgezeigt. Der Kölner Anwalt Christian Solmecke ordnet die Rechtsvergehen juristisch ein und zeigt auf, mit welchen Mitteln sich Eltern im Extremfall gegen Cybermobbing wehren können.


Video: Cybermobbing – praktische Fälle, rechtliche Konsequenzen.

Bildquelle: Stopp Cyber-Mobbing Kampagne © Pro Juventute – (CC BY 2.0).

Medienkompetenz: Wofür benutzen Kinder tagsüber ihr Smartphone?

Medienkompetenz Schule Datenschutz Smartphone Schüler
Thema Medienkompetenz. Obwohl vielen Minderjährigen das Mitbringen von Handys und Smartphones in die Schule verboten ist, besagt eine Studie vom Meinungsforschungsinstitut Aris, dass die meisten nichts anderes tun. Der Branchenverband BITKOM hat die Erhebung in Auftrag gegeben. Darin wird untersucht, für welche Zwecke Jugendliche tagsüber ihr Mobiltelefon benutzen. Und natürlich auch, wie effektiv Verbote von Lehrern und Eltern sind.

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